Privat engagiert sich Dennenesch Zoudé u.a. als Botschafterin für SOS-Kinderdorf e.V. Foto: SOS-Kinderdorf e.V.

Barbara Winter
Barbara Winter 7 auf einen Streich
Donnerstag, 27. März 2014
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Barbara Winter 7 auf einen Streich

7 auf einen Streich: Dennenesch Zoudé, Schauspielerin

7 Fragen an...

Die Schauspielerin Dennenesch Zoudé ist gebürtige Äthiopierin und lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr in Deutschland. Bekannt wurde sie als Deutschlands erste dunkelhäutige TV-Kommissarin Carol Reeding im „Polizeiruf 110“. Seitdem schlüpft die beliebte Schauspielerin immer wieder in die unterschiedlichsten Rollen. Ganz besondere Beachtung fand dabei die ARD Produktion „Meine Mutter Tanzend“. 2013 verkörperte Dennenesch Zoudé im Historiendrama „Götz von Berlichingen“ die Rolle der Saleema. Privat engagiert sich die Berlinerin  u.a. als Botschafterin für SOS-Kinderdorf e.V.

Frage 1: Seit einigen Jahren begleiten Sie in regelmäßigen Abständen die Theater AG, die im SOS-Kinderdorf Berlin-Moabit angeboten wird. Was hat Sie dazu bewogen?

Dennenesch Zoudé: Ich finde, das Theaterspiel ist eine wunderbare Möglichkeit sich mitzuteilen, wo Gefühle und Gedanken manchmal im realen Leben keine Ausdrucksform finden, und es ist für diese Kinder ein geschützter Raum.

Frage 2: Gibt es etwas, das Sie sich für die Jugendlichen dort besonders wünschen?

Dass es dort immer einen solchen Raum für die freie Entfaltung gibt. Ich habe in den vergangenen vier Jahren gesehen, wie und vor allem zu welchen großartigen kleinen und selbstbewussten Persönlichkeiten diese Kinder geworden sind. Von verschüchterten Mädchen, denen alles „irgendwie peinlich“ war, zu Teenagern, die sich vorn hinstellen und sagen: „So, hier bin ich!“

Frage 3: Warum ist für Sie Engagement für Jugendliche so wichtig?

Es gilt einfach, Wissen und Erfahrung weiterzugeben, und wenn ich das einem schwächeren Glied in unserer Gesellschaft gebe, ist das meine Form von sozialem und politischem Engagement.

Frage 4: Wer hat Sie in jungen Jahren am meisten gefördert? Gab es für Sie ein ganz konkretes Vorbild, bei dem Sie sagen konnten: „So möchte ich auch mal werden.“?

Ja, ich hatte eine Erzieherin im Hort, die mir einfach immer vermittelte, ich bin toll, ich kann das meiste. Ich fühlte mich bei ihr geborgen und wertgeschätzt. Und in der Oberschule war mein Deutsch- und Theaterlehrer eine ganz wichtige, prägende Figur für mich.

Frage 5: Was waren Ihre sehnlichsten Wünsche als Jugendliche?

Auf der Bühne zu stehen und Menschen gut zu unterhalten.

Frage 6: Möchten Sie noch einmal ein Teenager sein?

Nein, nicht wirklich...

Frage 7: Was ist Ihre stärkste Erinnerung an Ihre Jugend?

Ich hatte keine Angst, ich bin immer gern ins kalte Wasser gesprungen. Aber Erinnerungen sind das eine, ich lebe im JETZT, blicke nicht zurück. Ich bin gierig nach Leben.

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