Die Puppen dienen in Workshops der Demonstration, was passiert, wenn ein Baby geschüttelt wird. Foto: babybedenkzeit

Anne Beyer
Anne Beyer Fachöffentlichkeit & Politik Kinderschutz Kinderschutz bewegt Berlin
Donnerstag, 15. März 2018
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AspE e.V. ist Ausgabestelle für Schütteltraumapuppen

Seit 2017 ist AspE e. V. eine der Ausgabestellen für Schütteltraumapuppen und das begleitende Informationsmaterial. Die Puppen dienen in von ausgebildeten Fachkräften geführten Workshops der Demonstration, was passiert, wenn ein Baby geschüttelt wird.

Das Schütteltrauma ist eine Form der Kindesmisshandlung, die oft im Affekt geschieht. Es verursacht Gehirnblutungen, Schwellungen des Gehirns, Blutungen des Augenhintergrundes und weitere Verletzungen, die zu Behinderungen oder sogar zum Tod des Kindes führen können. In Deutschland werden ca. 100 bis 400 Fälle im Jahr diagnostiziert, wobei mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen ist. Die meisten Opfer sind dabei jünger als ein Jahr, die Täter oft männlich. Die Mehrzahl der Männer, die ein Baby schütteln, sind biologische Väter des Kindes oder Partner der Mutter. Auch Mütter, Großeltern, Stiefeltern, Verwandte und Kinderbetreuer*innen können Täter sein. Jeder, der überfordert und gestresst ist, kann zum Täter werden.

Deswegen gibt es das Projekt der Schütteltraumapuppen, das vom Senat gefördert und von der UfaFabrik durchgeführt wird. AspE e.V. ist offizieller Kooperationspartner. „Wir haben für 20 Multiplikator*innen eine Einweisung durchführen lassen“, berichtet Martina Walter, die das Projekt bei AspE e.V. leitet. Die Puppen haben die Größe und das Gewicht eines Neugeborenen. Auf dem transparenten Kopf befinden sich Symbole an den Stellen der Hirnregionen, die geschädigt werden können. Wird die Puppe geschüttelt, leuchten diese Regionen des Gehirns auf und demonstrieren, wo Schäden entstanden sind. „Wir werden intern natürlich auch mit den Puppen und dem Material arbeiten, zum Beispiel in unseren FamilienForen“, erläutert Martina Walter.

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