Fotos: Lichtraumstudios Berlin

Andreas Schulz
Andreas Schulz Lichtenberg Inklusion Hilfen zur Erziehung Kinder & Jugendliche Eltern Fachöffentlichkeit & Politik Top-Beitrag
Freitag, 22. September 2017
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Fotoprojekt „Die Mutter“

Ein Fotoprojekt des COMES e.V und der Lichtraumstudios Berlin

COMES e.V. ist ein Träger der freien Wohlfahrtspflege und Mitgliedsorganisation beim Paritätischen Berlin. Der Verein, ansässig im Berliner Bezirk Lichtenberg, unterstützt seit 1992 Menschen mit Lernschwierigkeiten oder seelischen Behinderungen durch verschiedene Formen des Betreuten Wohnens. Darüber ist er ein Träger der ambulanten Jugendhilfe. Anlässlich des 20jährigen Jubiläums im Jahr 2012 wollte der Verein der Öffentlichkeit, den Mitmenschen, den Nachbarn vermitteln, mit welcher Haltung er Menschen mit Unterstützungbedarf begleitet. So entstand die Idee, einen Fotografen als Blick-Vermittler hinzuzuziehen. Einen der den Blick des Vereins aufnimmt und durch die entstandenen Bilder einen neuen Blickwinkel für Außenstehende erschafft.  

Uns hat die Ausstellung sehr gefallen und wir waren von den einzelnen Fotoserien sehr beeindruckt. Für unser Blog erschien uns v.a. die Serie "Die Mutter" passend, und so haben wir die Verantwortlichen von COMES um Erlaubnis gebeten, diese Serie hier auf unserem Blog zu präsentieren. Wir danken insbesondere Herrn Markus Kurrle für das Einverständnis und wünschen allen Besuchern unseres Blogs ein paar besinnliche Minuten beim Betrachten der Fotos.

Alle Bilder zur Serie "Die Mutter" finden Sie hier auf flickr und in der Slideshow unter diesem Beitrag.

 

COMES e.V. schreibt über die (Idee zu der) Ausstellung:

Warum diese Ausstellung ? Die aufregende Begegnung mit Menschen und ihren Lebensentwürfen möchte der Verein gerne in dieser Ausstellung präsentieren. Sie sehen nicht die wie auch immer geartete Beeinträchtigung. Sie schauen auf Menschen, die Einblicke zulassen, die ihre Geschichte erzählen. Menschen, die gar nicht losgelöst, diagnostisch beobachtet werden können. Denn sie sind selbstverständlich und einmalig an Orten zu sehen, die uns vertraut sind. Es entsteht keine Fremdheit. Wir neigen uns dem Menschen auf dem Foto zu. Die Fotos schaffen Raum für einen anderen Blickwinkel auf Menschen, die wir nicht nur in der Amtssprache geistig behindert oder psychisch krank nennen. Auch im gesellschaftlichen Alltag lässt sich mit diesen Begriffen schnell eine Einigkeit erzielen. Eine Schablone, ein Stempel, ein Stigma? Allermeist eine Hürde, die es uns schwer macht, diese Menschen kennen zu lernen. Eine Hürde, die Fremdheit statt Interesse bewirkt. Inklusion ist wie Ausgrenzung ein Teil gesellschaftlicher Realität. Inklusion ist selbstverständliches, vertrautes zwischenmenschliches Handeln, das emotional getragen sein will. Es geht um mit-fühlen, nicht um Mitleid. Wir wünschen uns, dass Sie beim Wandel durch diese Ausstellung dafür viele Gelegenheiten entdecken. Den besten Ausstellungsort haben wir erst nach einigem Recherchieren gefunden: das Internet. Es ist heutzutage für alle Menschen gleichermaßen gut und ohne zeitliche oder finanzielle Hürden langfristig erreichbar. Diese Ausstellung wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Berliner Sparkasse im Rahmen des Programms PS-Sparen. Für diese Unterstützung, die engagierte Beteiligung der Models und die vieler weiterer Begleiter*innen unseres Anliegens möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.

Link zum Kooperationspartner Lichtraumstudios Berlin.


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