Umfassendes Bildungs- und Kulturangebot für Kinder mit Migrationshintergrund. Foto: Impression e.V.

Nina Peretz
Nina Peretz Top-Beitrag Wissenschaft Eltern Kinder & Jugendliche Migration Jugendarbeit Angekommen in Berlin?! Steglitz-Zehlendorf
Montag, 05. Februar 2018
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Nina Peretz Top-Beitrag Wissenschaft Eltern Kinder & Jugendliche Migration Jugendarbeit Angekommen in Berlin?! Steglitz-Zehlendorf

Familienarbeit des Interkulturellen Familienzentrums Impression e.V.

Interkulturelle Erziehung und Bildung – eine Chance für unsere Gesellschaft

Berlin ist eine Stadt gelebter Multikultur. Viele jungen Zuwanderer und multikulturellen Familien haben hier ihre neue Heimat gefunden und gestalten die Stadt mit. Während die Fachexperten darüber diskutieren, wie Familien mit Migrationshintergrund am besten erreicht werden können, gehört die interkulturelle Erziehung und Bildung längst zum Alltag der Paritätischen Mitgliedsorganisationen.

Das Interkulturelle Familienzentrum Impression e.V. stellt beispielsweise für Kinder und Eltern mit russischsprachigem Migrationshintergrund ein umfassendes Bildungs- und Kulturangebot zur Verfügung. Es werden Familienangebote in nahezu allen Lebensbereichen gemacht: Kunst und Gesellschaft, Lernen und Erziehung. Für alle bilingual aufwachsenden Kinder und ihre Eltern ist etwas dabei, ob Russische Sonntagsschule oder Kulturkreis. Auch Bildung nimmt im Interkulturellen Familienzentrum hohen Stellenwert ein. Für Vorschulkinder und Schüler wird Deutschunterricht in Verbindung mit Kunst und Musik angeboten. Das Interkulturelle Familienzentrum arbeitet zudem mit dem Nachbarschaftsheim Schöneberg zusammen und nutzt dort Räumlichkeiten. So können Kinder und Familien in weiterführende Angebote weitervermittelt werden und am Nachbarschaftsleben teilhaben. Es besteht ein großes Interesse an weiteren Kooperationen mit Partnern im Sozialraum.

Zudem baut das Interkulturelle Familienzentrum derzeit ein gesundheitspräventives Angebot für Familien mit russischsprachigem Migrationshintergrund. Sie bringen in der Regel sehr unterschiedliche sprachliche und soziale Voraussetzungen mit und dürften demnach teilweise zu sozial benachteiligten Zielgruppen zählen. Sie sind oftmals höheren gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt und es fällt ihnen schwerer, Herausforderungen zu bewältigen oder Zugang zu Bildungs- und Gesundheitsangeboten zu bekommen. In Zusammenarbeit mit den Krankenkassen soll ein spezielles Gesundheitsprogramm für diese Familien entstehen, das sich zielgerichtet an sie richtet und ihre kulturell bedingten familiären Gegebenheiten berücksichtigt. 

Kontakt:

Frau Olena Sovyetova

Telefon: 030 250 19 476
E-Mail: impression-ev(at)gmx.de

Internet: www.impression-berlin.de und www.rws-eurika.de


Autorin:

Nina Peretz ist stv. Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Paritätischen Berlin und Redakteurin des Rundbriefs.

Der Beitrag ist zuerst im Paritätischen Rundbrief 4 / 2017 (PDF) erschienen.

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