Plakat zum „Gesunden Tag“ im SOS Kinderdorf Berlin

Barbara Winter
Barbara Winter Eltern Fachöffentlichkeit & Politik Top-Beitrag Mitte
Freitag, 21. April 2017
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Barbara Winter Eltern Fachöffentlichkeit & Politik Top-Beitrag Mitte

Gesunder Tag im SOS-Kinderdorf Berlin

Am 26. April von 9 bis 18 Uhr öffnet das SOS-Kinderdorf Berlin (Waldstraße 23/24, Berlin-Moabit) erneut seine Türen für den Gesunden Tag. Dabei sind wieder alle Kinder, Jugendlichen, Eltern und Senioren aus dem Stadtteil eingeladen, mitzumachen und sich darüber zu informieren, was dem Körper, der Seele und auch der Umwelt gut tut.

Bereits vor sieben Jahren, als die Gesunden Tage im SOS-Kinderdorf Berlin zum ersten Mal starteten, galt das Ziel: Wir wollen das gesunde Aufwachsen in einem Stadtteil wie Berlin-Moabit besonders unterstützen. Viele Familien hier erhalten Sozialleistungen oder leben nur mit einem geringen Einkommen und sind mit vielfältigen sozialen Herausforderungen konfrontiert. Gesunde Ernährung und gesundheitliche Prävention stehen daher für viele nicht an erster Stelle.

Um diese Haltung nach und nach zu verändern, informiert das SOS-Kinderdorf Berlin nicht nur über Themen rund um die Gesundheit, sondern lädt die Menschen ein, aktiv mitzumachen und Neues, Überraschendes kennenzulernen. Kinder und Erwachsene erfahren beispielsweise, wie entspannend und einfach eine Kopfmassage sein kann. Und bei den Kitakindern kommt die Angst vor einem Doktor erst gar nicht auf, weil der Teddy-Doc dem liebsten Plüschtier einfühlsam und im Handumdrehen bei Halsweh oder Bauchschmerzen hilft.

“Wir möchten, dass sich die Menschen aktiv etwas aneignen und erkennen, wie viel Spaß es machen kann, wenn man sich um sich selbst und die eigene Gesundheit kümmert”, fasst die Koordinatorin der SOS-Familienbildung, Dagmar Becker, das Anliegen des Gesunden Tags zusammen, “aber wir wollen auch gerne selbst mehr über den Tellerrand hinausschauen.” Gemeint ist damit auch das Thema Umwelt- und Klimaschutz, das bereits im vergangenen Jahr eine Rolle bei den Gesunden Tagen spielte.

 

Dagmar Becker, Koordinatorin für die Familienbildung beim SOS Kinderdorf Berlin

Dass auch dieses Thema gut ankommt, zeigen die Anmeldungen der Klassen aus den Kooperationsschulen des SOS-Kinderdorf Berlin. Gleich morgens um 9 Uhr wird es am Eingang schon recht eng werden, wenn zwei bis drei Klassen in den Gesunden Tag starten wollen. “Das wird voll, aber so ein Gesunder Tag bedeutet für uns nicht nur Arbeit, sondern auch Spaß, wenn wir zum Beispiel sehen, wie sich Kinder für die Themen, die ihnen gut tun begeistern lassen”, so Dagmar Becker abschließend.

Und wer für die eigene Institution auch gerne eine Veranstaltung rund um gesunde Ernährung, Prävention und Bewegung ins Leben rufen möchte, kann sich gerne an mich (barbara.winter(at)sos-kinderdorf.de) im SOS-Kinderdorf Berlin wenden. Erfahrungen werden gerne geteilt und man muss das Rad ja nicht immer wieder neu erfinden.

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Beliebtheit: 0  Rüfi - Vor 1 Monat 1 Woche  · 

Solche Angebote seitens des Staates sollten öfter stattfinden. Wie im Artikel erwähnt leben in Berlin-Moabit viele Familien, die Sozialleistungen beziehen. Hierbei sollte vor allem darauf geachtet werden, wie man preiswert und dennoch gesund kochen kann.
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So kostet ein Burger beim Fastfood-Restaurant 1€ und die Zutaten für einen frischen Salat mehr als 5€, sodass viele Eltern auf solche Mahlzeiten zurückgreifen. Mit dem Verständnis des bewussten Einkaufens könnten solche ungesunden Zwischenmahlzeiten vermieden werden.
Trotzdem fördern Aktionen das bewusste Essen der Kinder, sodass diese im Laufe ihres Lebens auf Fastfood verzichten könnten.
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