Kalenderwochen 29 und 30: News in der Jugendhilfe

Anne Beyer
Anne Beyer Eltern Wissenschaft Fachöffentlichkeit & Politik Inklusion Migration Medienkompetenz Kinderschutz Kita News in der Jugendhilfe
Sonntag, 30. Juli 2017
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Anne Beyer Eltern Wissenschaft Fachöffentlichkeit & Politik Inklusion Migration Medienkompetenz Kinderschutz Kita News in der Jugendhilfe

News in der Jugendhilfe

Kalenderwochen 29 und 30

An dieser Stelle fassen wir die aktuellen News zusammen, die junge Menschen und die Jugendhilfe betreffen. Wir haben das Internet, Zeitungen und Zeitschriften gewälzt. Die letzten zwei Wochen ging es u.a. um eine neue Kinderschutz-Hotline für Ärzte, neue Rekorde bei den Kitazahlen, eine neue Bezahlung Berliner Grunschullehrer, die Änderung des Kitagesetzes in Berlin, eine neue Unicef-Studie zu Fluchtursachen bei geflüchteten Minderjährigen und eine neue politische Jugendstudie von BRAVO und YouGov.

BMFSFJ: Besserer Kinderschutz durch mehr Handlungssicherheit für Ärzte 

Kinderschutz-Hotline für Ärzte jetzt bundesweit verfügbar. Seit 1. Oktober 2016 fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Projekt „Medizinische Kinderschutz-Hotline“ des Universitätsklinikums Ulm. Nach einer sechsmonatigen Vorbereitungsphase stand die „Medizinische Kinderschutz-Hotline“ zunächst seit April 2017 für Medizinerinnen und Mediziner in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg im Pilotbetrieb zur Verfügung. Am 1. Juli 2017 ist nunmehr der bundesweite reguläre Betrieb der Hotline gestartet.  Die Hotline richtet sich an medizinisches Fachpersonal...


BMFSFJ: Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley fordert mehr Engagement des Bundes in der Kindertagesbetreuung 

763.000 Kinder unter drei Jahren werden in der Kita oder einer Kindertagespflege betreut. Damit ist ein neuer Streckenrekord erreicht. Und die Zahlen werden in den nächsten Jahren weiter steigen, denn immer mehr Eltern wünschen sich für ihre Kinder frühkindliche Bildung und Betreuung...


BMFSFJ: Patenschaften schaffen Freundschaften Beeindruckende Wirkungen des Engagements für geflüchtete Menschen 

Das Bundesfamilienministerium fördert seit Anfang 2016 durch das Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ Patenschaften zwischen Ehrenamtlichen und geflüchteten Menschen. Der Erfolg dieses Programms wurde jetzt durch eine, im Auftrag des Ministeriums durch das Institut Prognos AG erstellte, Wirkungsanalyse deutlich.  „Die Ergebnisse zeigen, dass durch unser Patenschaftsprogramm zivilgesellschaftliches Engagement insgesamt gestärkt wird“, erklärt Familienministerin Dr. Katarina Barley anlässlich ihres Besuchs beim Projekt „Ehrenamtlicher Begleitdienst für schwangere geflüchtete Frauen“ des Sozialdienstes katholischer Frauen in Trier. „Ich finde es großartig, dass die überwältigende Mehrheit der Befragten angibt, dass sich aus ihrer Patenschaft eine Freundschaft zu einem geflüchteten Menschen entwickelt hat.“...

BMFSFJ: Dr. Katarina Barley: "Jugendmedienschutz muss auch bei digitalen Medien greifen" 

Bundesfamilienministerin gibt gemeinsam mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien Startsignal für Weiterentwicklung des Jugendmedienschutzes  Mit Freunden chatten, Fotos teilen und neue Games spielen – Alltag vieler Jugendlicher. Der digitale Wandel und die größtenteils mobile Mediennutzung verlangen dringend zeitgemäße Antworten, um Kindern und Jugendlichen sichere Räume für ein gutes, selbstbestimmtes und unbeschwertes Aufwachsen mit Medien zu ermöglichen...


Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie:  „Digitale Welten“ – neuer Kurs für Berliner Schulen

19 Berliner Schulen starten im kommenden Schuljahr mit dem Schulversuch „Digitale Welten“. „Digitale Welten“ wird als fachübergreifender Zusatzkurs in gymnasialen Oberstufen angeboten, um die Schülerinnen und Schüler besser auf die digitalisierte Arbeitswelt vorzubereiten. Sie werden die Chancen und Risiken der digitalen Welt handlungsorientiert kennen lernen und Kompetenzen im Umgang mit dieser erwerben. Insbesondere Mädchen sollen dadurch besser an die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) herangeführt werden...

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie: Grundschullehrkräfte erhalten im neuen Lehramt eine höhere Bezahlung

Aus der Sitzung des Senats am 18. Juli 2017:  Auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, hat der Senat heute eine Änderung der Bildungslaufbahnverordnung beschlossen.  Lehrkräfte mit dem neuen „Lehramt an Grundschulen“, die nach dem Lehrkräftebildungsgesetz aus dem Jahr 2014 ausgebildet wurden, werden ab dem Schuljahr 2017/2018 nach A/E 13 bezahlt. Dafür wird ein neuer Laufbahnzweig mit dem Einstiegsamt A 13 eingeführt.  Das Land Berlin nimmt damit bundesweit eine Vorreiterstellung bei der Bezahlung von für die Grundschule ausgebildeten Lehrkräften ein und wird dem Umstand gerecht, dass sich der Auftrag und die Anforderungen an Grundschullehrkräfte deutlich erhöht haben und die neu ausgebildeten Lehrkräfte mit dem Lehramt an Grundschulen hinsichtlich Qualität und Umfang ihrer Ausbildung den Lehrkräften für das Lehramt an Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien entsprechen...


Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie: Änderung des Kita-Gesetzes: erweiterter Rechtsanspruch, Qualitätsverbesserungen und neue Regeln für Zuzahlungen 

Aus der Sitzung des Senats am 18. Juli 2017:  Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung die von der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, eingebrachte Gesetzesvorlage zur Änderung des Kindertagesförderungsgesetzes (Kita-FöG) auf den Weg gebracht. Sie betrifft unter anderem die Erweiterung des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz, Verbesserungen bei der Personalausstattung sowie die Frage der Zuzahlungen. Der Gesetzentwurf wird nun vor Beschlussfassung im Senat und Einbringung ins Abgeordnetenhaus dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme zugeleitet. Die Gesetzesänderung soll zum 1. Januar 2018 in Kraft treten...

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie: Berliner Beirat für Familienfragen wird erweitert: Künftig stärkere Einbeziehung der Bezirke

Aus der Sitzung des Senats am 18. Juli 2017:  Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, die Erweiterung des Berliner Beirats für Familienfragen beschlossen. Künftig sollen auch zwei Vertretungen der Bezirke dem Gremium angehören. Der Senat folgt damit einer Empfehlung des Familienbeirats...


Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie: Nachhaltiges Denken beginnt in der Schule: 24 Berliner Schulen ausgezeichnet

Heute (17.07.) haben 24 Schulen das internationale Prädikat „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ erhalten. Mit dem Prädikat werden Schulen ausgezeichnet, die über ihre vielfältigen Projekte hinaus Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulleben etablieren. Verliehen haben diese Auszeichnung die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Kooperation mit der GASAG, der BSR, dem Sealife & Aquadom Berlin und in diesem Jahr neu mit der BUND-jugend...


Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie: Sorgentelefon am Zeugnistag

Am 19. Juli 2017 gibt es für alle Schülerinnen und Schüler Zeugnisse.  Wenn die Noten nicht den Erwartungen entsprechen sollten, ist es wichtig, dass Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler gemeinsam die Ursachen ergründen, um gezielt Hilfestellung zu leisten. Zu strafen oder zu schimpfen ist hier wenig hilfreich. Tipps und Hinweise geben die Ex-pertinnen und Experten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie...


Unicef: Was Jugendliche zur Flucht treibt – neue Unice-Studie zu Geflüchteten Jugendlichen in Italien und Griechenland

Eine neue UNICEF-Studie über die Fluchtursachen und Erfahrungen von geflüchteten oder migrierten Jugendlichen in Europa kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Über die Hälfte der befragten afrikanischen Jugendlichen gab nach der Ankunft in Italien an, dass Europa ursprünglich gar nicht ihr Ziel war.  Die katastrophalen Bedingungen in Libyen haben sie häufig dazu gebracht, letzten Endes die lebensgefährliche Fahrt über das Mittelmeer zu wagen. Außerdem sind die Jugendlichen oft ohne Absprache oder das Wissen ihrer Familien aufgebrochen...


Politische Jugendstudie von BRAVO und YouGov: Teenager fühlen sich von Politikern nicht vertreten

Im Superwahljahr 2017 spielt Politik auch für die unter 18-jährigen (Noch-) Nichtwähler eine große Rolle. Ob im Gespräch mit Freunden und Familie oder im Schulunterricht: Ein Drittel der 14- bis 17-Jährigen informiert sich aktiv über politische Themen. Das zeigt eine aktuelle politische Jugendstudie* von BRAVO  und dem Meinungsforschungsinstitut YouGov. Besonders das Thema „Innere Sicherheit“ beschäftigt junge Menschen: Zwei Drittel gaben an, dass ihnen dieses Anliegen sehr wichtig ist – sogar wichtiger als das Thema Ausbildung. Insgesamt fühlen sich die Befragten von Politik und Parteien nicht ausreichend vertreten, identifizieren sich aber am ehesten mit den aktuellen Regierungsparteien...


BZgA rät: Bei Aktivitäten im Freien an den Zeckenschutz denken

www.impfen-info.de  Neues Plakat mit aktuellen FSME-Risikogebieten in Deutschland  Ob Wandern, Picknick, Joggen oder Spielen - wer sich in der Natur aufhält, sollte sich vor Zecken schützen. Zecken können verschiedene Krankheiten übertragen: in Deutschland hauptsächlich die durch Bakterien ausgelöste Lyme-Borreliose sowie die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die durch Viren verursacht wird. Schutz vor FSME bietet eine Impfung.  Zu den aktuellen FSME-Risikogebieten in Deutschland und über die Impfung gegen FSME informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit einem neuen Plakat. Die Hauptübertragungszeit der FSME liegt zwischen April und November...

DJI Impulse stellt Forschungsergebnisse zur sexuellen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche vor (PDF)

Obwohl die  Sensibilität der Gesellschaft für sexuellen Kindesmissbrauch wächst, bleibt die Zahl minderjähriger Opfer in Deutschland hoch. Aktuelle Forschungsergebnisse des Deutschen Jugendinstituts (DJI) über das Ausmaß und den Umgang mit sexueller Gewalt in Heimen und Schulen liefern wichtige Hinweise für eine bessere Prävention. In der neuen Ausgabe des Forschungsmagazins „DJI Impulse“ werden die bisher unveröffentlichten Studien vorgestellt und notwendige Konsequenzen für Politik und Fachpraxis formuliert. Im Interview äußert sich der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, über neue Gefahren im Netz, notwendige Gesetzesänderungen und Schutzkonzepte. Unter dem Titel „Schluss mit Schweigen! Sexuelle Gewalt gegen Kinder ansprechen, aufarbeiten, verhindern“ beschreiben  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DJI und anderer Forschungseinrichtungen, wie Schulen, Heime und Vereine junge Menschen künftig effektiver schützen und Betroffenen besser helfen können...


Bildungsklick.de: Forschungsergebnisse für den Schulalltag 

Die Technische Universität München (TUM) hat eine Onlineplattform gestartet, das den aktuellen Stand der Bildungsforschung verständlich und übersichtlich zusammenfasst. Das „Clearing House Unterricht“ soll dabei helfen, die Lehrerausbildung und den Schulunterricht nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zu gestalten. Beantwortet werden konkrete Fragen aus dem Schulalltag...


Bildungsklick.de: „Wir zehren von unserem guten Ruf“ 

Schweden gilt als Vorbild für schulische Inklusion: Bereits seit 1962 soll eine neunjährige Grundschule ein gemeinsames Lernen ermöglichen. Für Dr. Thomas Barow, deutscher Sonderpädagoge an der Universität Göteborg, besteht trotzdem dringend Handlungsbedarf...


Bildungsklick.de: Die Mischung macht’s 

Kitas fehlen qualifizierte Erzieherinnen. Gleichzeitig sind die Anforderungen an ­frühpädagogische Fachkräfte gestiegen. Multiprofessionelle Teams könnten die ­Probleme lösen – davon ist Expertin Dörte Weltzien überzeugt. Interview Kerstin Trüdinger. Dörte Weltzien, Professorin für Pädagogik der Kindheit, leitet den Masterstudiengang „Bildung und Erziehung im Kindesalter“ und das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung (ZfKJ) an der Evangelischen Hochschule Freiburg. Aktuell beschäftigt sie sich mit Team- und Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen...


Neue deutsche Medienmacher: 22. Juli: Internationaler Aktionstag für die Betroffenen von Hasskriminalität 

No Hate Speech Movement Deutschland nach einem Jahr das zweitgrößte weltweit: Die Hasskriminalität im Internet hat drastisch zugenommen: seit 2012 um 600 Prozent. Gleichzeitig wächst international die Bewegung gegen Hass im Netz. Am 22. Juli findet weltweit der „Aktionstag für die Betroffenen von Hasskriminalität“ statt. Das No Hate Speech Movement des Europarats wird an dem Tag zu Aktivitäten gegen den Hass aufrufen. Das Datum des Aktionstags erinnert an die Anschläge des norwegischen Rechtsextremen Breivik von 2011...


Deutschlandfunk: Schüler machen gegen Statistik mobil 

Vor zwei Jahren sagte Bremen verbindlich zu, dass jeder Jugendliche eine Lehrstelle bekommt. In der Statistik funktioniert das, in der Realität nicht: Schülern fiel auf, dass Ausbildungssuchende aus ihrem Umfeld nicht in den Zahlen auftauchen. Nun fordern sie eine realistische Statistik...


Deutschlandfunk: Wie gut funktioniert das Integrationsgesetz? 

Das Integrationsgesetz, das vor einem Jahr in Kraft getreten ist, hat zwei Gesichter: Einerseits sieht es mehr Auflagen, Härten und finanzielle Kürzungen für Geflüchtete vor – andererseits soll es deren Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern. Wie gut funktioniert das Integrationsgesetz? ...


Deutschlandfunk: Lachen hilft beim Lernen 

Ist ein humorvoller Lehrer auch ein besserer Lehrer? Das kommt ganz auf die Art des Humors an. Der Lehrstuhl für Psychologie der Uni Augsburg hat Schüler und Lehrer befragt, verschiedene Formen des Humors herausgearbeitet und dabei erkannt: Es gibt durchaus einen Effekt aufs Lernen...


Deutschlandfunk: Antisemitismus an Schulen – "Viele Lehrkräfte sind damit überfordert" 

Antisemitische Einstellungen an Berliner Schulen setzen sich laut einer Umfrage immer mehr durch. Viele Lehrer seien mit dem Thema überfordert, sagte der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft GEW, Tom Erdmann, im Interview mit dem Dlf. Ihnen würden Zeit, Ressourcen und Fortbildungen fehlen...

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