Ein Garten für Menschen aus nah und fern. Foto: Archiv SOS-Kinderdorf Berlin

Barbara Winter
Barbara Winter Projekt des Monats Jugendarbeit Migration Eltern Fachöffentlichkeit & Politik
Samstag, 28. Mai 2016
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Projekt des Monats Mai: Interkultureller Garten

Viele der Menschen, die sich hier engagieren und aus einem 1.000 qm großen Feld einen blühenden Garten machen wollen, haben einen weiten Weg hinter sich.

6.674 km bis Kabul, 3.714 km bis Damaskus – der Wegweiser am neuen Interkulturellen Garten des SOS-Kinderdorf Berlin in Gatow bringt es deutlich auf den Punkt. Umso schöner, dass die Geflüchteten hier gemeinsam mit anderen Gartenfreunden aus nah und fern neue Wurzeln schlagen wollen.

Die Zukunft im Blick – Plan des Interlkulturellen Gartens. Foto: Archiv SOS-Kinderdorf Berlin


Am 15. April startete in Gatow der Gartenauftakt in Kooperation mit dem Spandauer BIWAQ-Projekt „Berufspilot und Betriebsunterhalt – Spandau 2020“. Die Projektteilnehmer können nach ihrem Abschluss z.B. als Hausmeister, also als gute Seele des Betriebs, arbeiten. Im Interkulturellen Garten haben sie schon mal erste Beetbegrenzungen angelegt und einen Wildzaun gebaut. Damit konnten sich die Gäste, unter ihnen viele Geflüchtete und eine Willkommensklasse aus Spandau, schon ein bisschen vorstellen, wie der Garten einmal angelegt sein soll. Noch besser wurde das auf einem Plan sichtbar, auf dem schon die Kinderschaukel aufgestellt und die Hochbeete gebaut sind.

„Alle haben begeistert mitgewerkelt und etwas Bleibendes hergestellt. Toll wäre es, wenn viele weitere Menschen Lust auf gemeinsames Gärtnern haben und wir so im Sommer einen bunten Garten erschaffen haben“, hofft Jennifer Linn Schreiter, Projektverantwortliche von SOS-Kinderdorf für den Interkulturellen Garten.

Erstes Grün im Interkulturellen Garten. Foto: Archiv SOS-Kinderdorf Berlin

Nachdem mit Barbara Loth, Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, das rote Band durchschnitten war, wurden die Gäste noch zum gemeinsamen Grillen eingeladen. Zum Glück setzte der angekündigte Regen erst ein, als alle Besucher satt waren. Dieser wiederum war gut für den Garten, der damit noch schneller grünt und blüht.

Der Anfang ist gemacht. Foto: Archiv SOS-Kinderdorf Berlin

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