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Silke Rudolph Migration Stadtteilarbeit Fachöffentlichkeit & Politik Wissenschaft Top-Beitrag Steglitz-Zehlendorf Angekommen in Berlin?! Sozialraumorientierung
Donnerstag, 19. April 2018
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Silke Rudolph Migration Stadtteilarbeit Fachöffentlichkeit & Politik Wissenschaft Top-Beitrag Steglitz-Zehlendorf Angekommen in Berlin?! Sozialraumorientierung

Projekt zur sozialräumlichen Arbeit für geflüchtete Eltern und Anwohner

Das Projekt im Rahmen des Integrationsfonds zur „Weiterentwicklung der sozialräumlichen Arbeit im Bereich niedrigschwelliger Angebote für geflüchtete Eltern und Anwohner_innen“ im Sozialraum des KBH und IASP geht seit Anfang des Jahres in die nächste Runde.

Durch eine mehrsprachige qualitative Befragung, die ebenfalls im Rahmen des Integrationsfonds zum Ende des Jahres 2017 durchgeführt wurde, konnten die Interessen sowohl der neuzugezogenen Familien mit Fluchterfahrung als auch der schon länger im Sozialraum lebenden Anwohner_innen erfasst werden. Daraus werden 2018 neue Angebote im Sozialraum entwickelt, Anwohner_innen zum nachbarschaftlichen Engagement aktiviert und neue Kooperationen geschaffen, z. B. mit dem Willkommens-Büro im Lupsteiner Weg.

Die Ergebnisse dienen u. a. der Herausarbeitung dessen, wie der eigene Beitrag der Befragten zur Umsetzung ihrer Vorstellungen und Ideen aussehen kann.

Insgesamt wurden 80 Personen aus dem Sozialraum befragt. Das Diagramm (siehe Abbildung 1) zeigt, dass die Befragung alle Altersstufen erreicht hat. Der größte Anteil der Befragten (31 %) ist im Alter von 19–35 Jahren.

Von den 80 Befragten waren 50 % männlich, 47,5 % weiblich. 2,5 % machten keine Angaben zu ihrem Geschlecht (siehe Abbildung 2). Zudem haben 30 % der Befragten einen Migrationshintergrund, 62,5 % keinen Migrationshintergrund und 7,5 % machten keine Angaben zu ihrer Herkunft (siehe Abbildung 3).

Neben den Fragen zum Alter, Geschlecht und zur Herkunft wurden zusätzlich 15 Fragen gestellt, die von den Befragten anonym beantwortet wurden, zum Beispiel (Ausschnitt):

  • Wie erleben Sie Ihr Wohnumfeld/Kiez?
  • Was fehlt Ihnen in Ihrem Wohnumfeld/Kiez?
  • Nennen Sie 3 Dinge, die Ihnen in Bezug auf Ihr Leben in Ihrem Wohnumfeld/Kiez wichtig sind.
  • Wünschen Sie sich ein stärkeres Miteinander in Ihrem Wohnumfeld/Kiez?

Um einen kleinen Einblick zu geben, wird das Ergebnis zur letzten Frage (siehe oben) im Folgenden vorgestellt.

Wünschen Sie sich ein stärkeres Miteinander in Ihrem Wohnumfeld/Kiez?

Das Diagramm (siehe Abbildung 4) zeigt, dass sich 69 % der Befragten ein stärkeres Miteinander in ihrem Wohnumfeld/Kiez wünschen. Bei genauerer Betrachtung (siehe Abbildung 5) ist zu erkennen, dass der Wunsch nach einem stärkeren Miteinander im Wohnumfeld/Kiez bei den Befragten im Alter von 19–35 Jahren am stärksten ausgeprägt ist. Zudem gaben 54,5 % der befragten Anwohner_innen ohne Migrationshintergrund sowie 36,4 % mit Migrationshintergrund an, dass ihnen ein stärkeres Miteinander im Sozialraum wichtig ist. Dies kann für die Entwicklung niedrigschwelliger Angebote im Kiez bedeuten, dass bei einem großen Teil der Anwohner_innen die Bereitschaft vorhanden ist, ein stärkeres nachbarschaftliches Miteinander zu fördern und zu erleben.

Abb. 4: Diagramm zur Frage: Wünschen Sie sich ein stärkeres Miteinander in Ihrem Wohnumfeld/Kiez?


Dass sich 69 % der Befragten ein stärkeres Miteinander im Umfeld des KBH und IASP wünschen, ist eine gute Ausgangslage, die neu zugezogenen Familien mit Fluchterfahrung und die schon länger im Sozialraum lebenden Familien für ein nachbarschaftliches Miteinander zu aktivieren. 

Eine umfangreiche Darstellung der Ergebnisse zur qualitativen Befragung wird am 17.04.2018 beim Runden Tisch Zehlendorf-Süd präsentiert.

AutorInnen:

Dennis Jaskulka, Silke Rudolph

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