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Redaktionsteam Lichtenberg Hilfen zur Erziehung Fachöffentlichkeit & Politik Top-Beitrag Wirkungsorientierung in der Praxis
Mittwoch, 22. Februar 2017
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Redaktionsteam Lichtenberg Hilfen zur Erziehung Fachöffentlichkeit & Politik Top-Beitrag Wirkungsorientierung in der Praxis

Wirkungsorientierung in der Praxis

Erfahrungen der JuLi gGmbH im Kooperationsprojekt des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin e.V. mit der PHINEO gAG

1) Warum beteiligen Sie sich an dem Projekt?

Der Grund, weshalb sich die JuLi gGmbH an dem Projekt beteiligt, ist, dass die inhaltliche Arbeit der Mitarbeiter_innen (und deren Auswirkung) der 5-Tage-Gruppe im Hinblick auf ihre Messbarkeit gezielt analysiert werden sollte. Hierbei sollte es darum gehen, dass intuitive oder emotional geprägte Einschätzungen zu Hilfeverläufen und Ergebnissen in eine klare und sachliche Argumentation, etwa im Qualitätsdialog, gefasst werden können.

2) Was für Erfahrungen machen Sie bisher mit Blick auf Ihre Organisation?

Innerhalb des Projektes hat sich gezeigt, dass Entscheidungen bei Veränderung oder Erweiterung des Angebots, bei steigendem Bewusstsein bezüglich der Wirkungsorientierung, entschlossener und kurzfristiger getroffen werden können. Die ausführliche Auseinandersetzung der Mitarbeitenden mit ihrer inhaltlichen Arbeit führte zudem zu positiver Bestätigung und Wertschätzung ihres täglichen Handelns.

3) Was für Erfahrungen machen Sie bisher mit Blick auf die Zielgruppe(n) Ihres Angebots/ Ihrer Angebote?

Durch das Bewusstmachen vorhandener Abläufe und einzelner Optimierungen konnte sowohl in der Arbeit mit den Kindern als auch bei der Elternarbeit stellenweise eine positive Veränderung erreicht werden. Bestimmte Einheiten in der Elternberatung oder konkrete Ziele von Kindern in der Hilfeplanung konnten im Hinblick auf ihre entsprechende Wirkung kritisch überprüft werden.

4) Was erwarten Sie für Ihre zukünftige Arbeit?

Nachdem wir uns in der 5-Tage-Gruppe anhand konkreter Beispiele mit der Wirkungsorientierung auseinandergesetzt haben, wurde schnell deutlich, dass diese Herangehensweise natürlich auf die verschiedensten Ebenen übertragbar ist. Demnach erscheint es erstrebenswert, bei jeglichen Projekten und Prozessen im gesamten Träger die Wirkungsorientierung als kontinuierlichen Bestandteil in der entsprechenden Planung, Durchführung und Auswertung zu berücksichtigen. Wie in der Fortbildung deutlich wurde, geht es hierbei weniger um eine bestimmte Methode, als vielmehr und die entscheidende Haltung.

 

Marcus Neuenfeldt-Kock arbeitet bei der JuLi gGmbH als Leiter der Wohngruppe Rückenwind.

 

Zum Wirkungsorientierungsprojekt des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin und PHINEO finden Sie hier einen Aufsatz.

In loser Folge werden weitere an dem Projekt beteiligte Organisationen aus der Praxis berichten.

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